Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti)

Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti)

Der Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti), auch Humboldtpinguin, englisch Humboldt Penguin bzw. Peruvian Penguin, französisch Manchot de Humboldt, spanisch Pingüino de Humboldt, gehört mit drei weiteren Arten, dem Brillenpinguin (Spheniscus demersus), dem Magellanpinguin (Spheniscus magellanicus) und dem Galápagos-Pinguin (Spheniscus mendiculus) zur Gattung der Brillenpinguine (Spheniscus). Mit siebzehn weiteren Pinguinarten gehört er der Ordnung Sphenisciformes und der Familie Spheniscidae an.
Der Humboldtpinguin wurde 1834 von Franz Julius Ferdinand Meyen erstmals wissenschaftlich beschrieben. Meyen benannte den Pinguin eigenen Angaben zufolge nach dessen erstem Entdecker Alexander von Humboldt, welcher diese Art bereits während seiner Amerikareise 1799–1804 in der Gegend um Callao im heutigen Peru beobachtet haben soll.
Der Humboldtpinguin ähnelt in seiner Erscheinung allen anderen Brillenpinguinen und erreicht eine Größe von bis zu 45 cm und ein durchschnittliches Gewicht von 4 kg. Wie alle Pinguine ist auch der Humboldtpinguin an ein Leben im Wasser hoch angepasst. Mit ihrem kurzen Schwanz und den weit nach hinten versetzten Füßen, die ihr einen aufrechten Gang ermöglichen, ähnelt diese Art vom Körperbau allen anderen Pinguinen. Das Gefieder ist in zwei Schichten aufgebaut. Die erste Federschicht ist abgeflacht und schützt das Tier vor äußeren Einflüssen wie Wind und Wasser, wogegen die zweite Schicht der Wärmeisolation dient.

Eine Unterscheidung zwischen den einzelnen Arten der Gattung Spheniscus ist anhand der unterschiedlichen Gesichtszeichnungen und Kehlbänder leicht möglich. So ähnelt die schwarz-weiße Zeichnung des Humboldtpinguins der des ebenfalls in Südamerika beheimateten Magellanpinguins, weist jedoch einige deutliche Unterschiede auf. Dem Humboldtpinguin fehlt das schwarze Band, welches beim Magellanpinguin quer über den Hals läuft, dafür ist der u-förmige Bruststreifen etwas breiter. Im Bereich um den Schnabel hat der Humboldtpinguin keine Federn. Die rosarote Färbung dieser Partien erstreckt sich bis zu den Augen. Die Füße des Humboldtpinguins sind schwarz, die Schwimmhäute oft weiß gefleckt.

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